Arzneimittel auf Reisen – was Sie wissen sollten!

Die Reiseapotheke sollte rechtzeitig überprüft werden: Sind die Medikamente in ausreichender Menge vorhanden? Sind alle Medikamente haltbar? Welche Arzneimittel werden benötigt? 

 

Für eine Autofahrt im Sommer eignen sich Isoliertaschen, die ggf. mit Kühlelementen bestückt werden können. Achten Sie darauf, dass das Kühlelement nicht in direkten Kontakt mit dem Arzneimittel kommt und mit einem Tuch geschützt wird. Der richtige Platz im Auto ist der Vordersitz, da dieser der kühlste Platz im Auto ist. Das Handschuhfach, die Hutablage und das Armaturenbrett hingegen eigenen sich nicht als Medikamentenablage. 

 

Bei einigen Arzneimitteln gelten besondere Regeln. Für Insulin, Diabetesmaterial und Betäubungs­mittel empfiehlt es sich, eine ärztliche Bescheinigung mitzunehmen. Die jeweilige Fluggesellschaft kann Auskunft über benötige Formulare geben. Für Insulin sollte eine Kühlbox mit Kühlelementen mitgeführt werden. Innerhalb der Mitgliedsstaaten des Schengener Abkommens dürfen Arzneimittel für den Eigenbedarf mitgeführt werden. Für Betäubungsmittel benötigt man ein von der Landesgesundheitsbehörde beglaubigtes Formular. Für alle anderen Länder gelten verschiedene Bestimmungen. Im Hotelzimmer kann man kühl zu lagernde Mittel in der Minibar oder Kühltasche lagern, wobei das Kühlelement dann regelmäßig getauscht werden muss. Für alle anderen Medikamente gilt eine Lagerung bei Raumtemperatur im Zimmer, vor Licht und Feuchtigkeit geschützt - daher sollte das Bad nicht zur Lagerung genutzt werden. 

 

Am besten sollte man alles originalverpackt lagern mit Beipackzettel, um jederzeit Hinweise zum Mittel erlangen zu können. Vor Gebrauch alle Arzneimittel kontrollieren: Sind Farbe oder Geruch verändert? Sind Lösungen klar? Sind Kapseln und Tabletten ohne Risse? Haben Zäpfchen ihre normale Form? Lassen Sie sich vor Reiseantritt beraten, ob vorhandene Medikamente sonnenempfindlich machen. Einige Stoffe können mit dem Sonnenlicht Hautverfärbungen, Pusteln, Rötungen hervorrufen. Zusätzlich sollte für ausreichend Sonnenschutz gesorgt werden. Bei langen Flugreisen sollte die Zeitverschiebung mit dem Arzt abgeklärt werden, und bei Klimawechsel muss ggf. die Dosis angepasst werden. Für die Einnahme sollte Mineralwasser genommen werden, um die Keimbelastung niedrig zu halten.

 

Wir informieren Sie gerne und  stehen bei weiteren Fragen zur individuellen Beratung  in der St. Georg Apotheke jederzeit sehr gerne zur Verfügung.



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