Ratgeber

Zahnpflege – was Sie wissen sollten!

Ab dem ersten Zahn sollte man mit dem regelmäßigen Zähneputzen beginnen und zweimal jährlich die Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen. Beim Zahnen der Kinder sind Zahnfleisch und Mundschleimhaut sehr gereizt, deshalb sollte zum Putzen eine weiche Kinderzahnbürste benutzt werden. Kinder sollten spielerisch an das Zähneputzen herangeführt werden – in jedem Fall sollte immer von einem Erwachsenen nachgeputzt werden, um eine komplette Reinigung sicherzustellen. Motorisch sind Kinder erst in der Lage, alleine zu putzen, wenn sie gelernt haben, flüssig zu schreiben. Bei dem Zahnwechsel sollte darauf geachtet werden, dass die Lücken ebenfalls sorgfältig gereinigt werden – Interdentalbürsten und Mundspülungen für Kinder können dabei helfen. Die Zähne sollten ca. 3-5 Minuten mit rüttelnder Bewegung geputzt werden, immer im Abschnitt von 3 Zähnen von innen nach außen, erst den Oberkiefer, dann den Unterkiefer. Um hartnäckigen Plaque unter dem Zahnfleischsaum und in den Zahnzwischenräumen zu entfernen, ist die Verwendung von Zahnseide oder Interdental­bürsten notwendig.

 

Kohlenhydrate sorgen im Mund für eine Vermehrung der Kariesbakterien. Bei der Umwandlung der Bestandteile im Mund bildet sich eine Säure, die den Zahnschmelz angreift und so dem Zahn Mineralstoffe entzieht. Je länger die Zähne diesem Milieu ausgesetzt sind, desto mehr werden die Zähne angegriffen. Lebensmittel mit Fruchtsäuren greifen den Zahn direkt an und weichen den Zahnschmelz auf, daher sollte man solche Lebensmittel nicht über den Tag verteilt essen. Eine gesunde Ernährung trägt zur Zahngesundheit bei. Zahnpasta sollte einen Fluoridanteil haben, da Fluorid Karies vorbeugt. Hochdosierte Gele können einmal wöchentlich angewendet werden, damit der Zahn ausreichend mit Fluorid versorgt ist. Zwischen dem 16. und 30. Lebensjahr entwickeln sich die Weisheitszähne. Da zu diesem Zeitpunkt meistens nicht mehr ausreichend Platz im Kiefer ist, sollte ein Kieferorthopäde entscheiden, ob sie extrahiert werden müssen.

 

Wir beraten Sie gerne, um geeignete Produkte zu finden. Bei weiteren Fragen und zur individuellen Beratung stehen wir Ihnen in der St. Georg-Apotheke jederzeit sehr gerne zur Verfügung.



Insektenstiche – was Sie wissen sollten!

Insektenstiche brennen, jucken und schmerzen, aber sind harmlos, wenn man nicht allergisch darauf reagiert. Wenn man nach einem Stich eine große Schwellung auftritt und zusätzlich Symptome wie Atemnot, Schwindel, Herzklopfen, Juckreiz hinzukommen oder sich Schwellungen im Mund oder Gesicht zeigen, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, da es sich um einen anaphylaktischen Schock handeln kann. Menschen, die eine Allergie haben, sollten immer ein Notfallset bei sich haben, um bei einem Stich sofort behandeln zu können. Eine Hyposensibilisierung ist eine vorbeugende Behandlung für Insektengiftallergiker. Dabei wird das Gift in sehr geringer, aber stets steigender Dosierung unter die Haut gespritzt. Dadurch kann sich der Körper an das Gift gewöhnen. Die Erfolgsrate liegt bei 95-98% und wird von Ärzten empfohlen.

 

Bei einem Bienenstich sollte der Stachel vorsichtig mit einer Pinzette gezogen werden, da sich in diesem das Gift befindet. Bremsen mögen das feuchtwarme Klima – bei einem Stich bildet sich eine Rötung mit einer Vertiefung in der Mitte, zusätzlich juckt und brennt es stark. Bei Mückenstichen entstehen Juckreiz und rote Quaddeln, die erwärmt sind. In anderen Ländern ist Vorsicht geboten, da auch Krankheiten übertragen werden können. Eine Zecke kann man als kleinen, dunklen Punkt wahrnehmen – sie sollte vorsichtig mit einer geeigneten Pinzette entfernt werden. Wenn die Einstichstelle sich verändert und gerötet wirkt, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Bei Flohstichen entstehen ganz kleine, rote Punkte, oft dicht nebeneinander, die starken Juckreiz auslösen. Ein Wespenstich löst die gleichen Beschwerden aus, wie ein Bienenstich. Wenn man nach dem Schlafen morgens eine Reihe mehrerer kleine Stiche entdeckt, die mit Flüssigkeit gefüllt sind, kann es sich um Bettwanzen handeln – diese können nur mit einem Kammerjäger bekämpft werden.

 

Im Allgemeinen können Insektenstiche mit kühlenden Gels behandelt werden, diese enthalten ein Antihistaminikum, wodurch Juckreiz und Schwellung gemindert werden. Bei entzündeten Stichen können auch Cremes mit einem Kortisonanteil verwendet werden, diese wirken zusätzlich entzündungshemmend.

 

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Vitamin D – was Sie wissen sollten!

Bei Hautkontakt von UVB-Strahlen (Sonnenlicht) wird mithilfe der Hautzellen Provitamin D gebildet. Dieses wird anschließend von den Hautzellen in die Wirkform Cholecalciferol umgewandelt. Da Vitamin-D-Rezeptoren fast in allen Körpergeweben vorkommen, lassen bei einem Mangel viele Körperfunktionen nach. Ein Mangel äußert sich beispielsweise durch Müdigkeit, Lustlosigkeit, Schlafstörungen, erhöhte Infektanfälligkeit und Gelenkschmerzen. Krankheiten wie rheumatoide Arthritis, Osteoporose, Rachitis, Depressionen und Epilepsie werden auch mit einem Vitamin-D-Mangel in Zusammenhang gebracht.

 

Blutwerte zwischen 40-60 ng/ml gelten als normal. Oft haben Deutsche, durch die geografische Lage, Werte zwischen 10 ng/ml und 20 ng/ml, da die Sonneneinstrahlung in etwa 10 Monaten im Jahr unzureichend ist. Eine Überdosierung hat man bei einem Wert von über 150 ng/ml, wenn gleichzeitig der Calciumgehalt im Blut auch erhöht ist. Jedoch haben Langzeitstudien bereits gezeigt, dass eine Überdosierung sehr unwahrscheinlich ist. Bei einer täglichen Einnahme von 10.000 I.E. entsteht kein erhöhter Blutwert. Eine Überdosierung zeigt sich durch Nebenwirkungen wie Übelkeit, Brechreiz, Appetitverlust, Verstopfungen, Durstgefühl und häufiges Wasserlassen. Vitamin-D hemmt knochenabbauende Prozesse im Körper, hilft bei der Einlagerung von Calcium in die Knochen und fördert Knochenwachstum und -entwicklung. Sämtliche Stoffwechselvorgänge im Körper funktionieren ebenfalls mit Hilfe von Vitamin-D, und die Muskelkraft wird zusätzlich gefördert.

 

Da der Vitamin-D-Gehalt in Lebensmitteln sehr gering ist, empfiehlt sich eine tägliche Einnahme von z.B. Tabletten, um eine ausreichende Versorgung sicherstellen zu können und einem Mangel vorzubeugen. Hierbei sollten Kinder 400 I.E. bis 800 I.E. und Erwachsene 1.000 I.E. bis 2.000 I.E. täglich einnehmen. Bei einem starken Mangel kann ein Arzt die Dosierung anpassen.

 

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Gedächtnis und Konzentration – was Sie wissen sollten!

Das Gehirn ist ein Teil des Zentralnervensystems und ist rund um die Uhr in Aktion. Durch das Empfangen verschiedener Reize und durch Verknüpfung der Nervenzellen im Gehirn werden Informationen verarbeitet. Diese werden bewertet, mit bestehendem Wissen verknüpft und dann gespeichert oder verworfen. Die Verbindungen zwischen den Nervenzellen verändern sich ständig, so kann man Neues lernen und Ungenutztes vergessen. Durch Stress können sich im Alltag Anzeichen von Vergesslichkeit zeigen. Wenn die Beschwerden jedoch häufiger vorkommen, sollte man frühzeitig handeln, damit die Therapie wirkungsvoller ist.

 

Ab dem 25. Lebensjahr nimmt die geistige Leistungsfähigkeit ab, bei stärkeren Leistungs­einbußen kann eine Therapie ausgleichend wirken. Es gibt pflanzliche Medikamente, welche die Durchblutung des Gehirns anregen, so findet eine bessere Sauerstoffversorgung im Gehirn statt. Auch wird die Vernetzung der Nervenzellen verbessert, wodurch sich die Leistungs­fähigkeit steigert. Zusätzlich sollte auf ausreichend Bewegung geachtet werden, denn dadurch wird der Blutkreislauf angeregt, die Hirnregionen werden besser durchblutet und mit Sauerstoff versorgt.

 

Da das Gehirn 20 Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht, sollte auf eine ausreichende Nahrungsaufnahme geachtet werden. Antioxidantien aus z.B. Obst und Gemüse wirken gegen freie Radikale, wodurch der natürliche Zerfall der Gehirnzellen verlangsamt werden kann. Zusätzlich sollte auch auf die Trinkmenge geachtet werden. Durch einen abwechslungsreichen Alltag wird das Gehirn trainiert, und die Konzentrationsfähigkeit kann durch einen erholsamen Schlaf und mehrfache Ruhephasen am Tag verbessert werden. Die Gehirnzellen können durch gezieltes Training gefördert werden. Dabei sollte man auf regelmäßige Trainingseinheiten achten und mit verschiedenen Übungen trainieren - so kann die Verarbeitungsgeschwindigkeit und Konzentrationsfähigkeit verbessert werden.

 

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Regelschmerzen – was Sie wissen sollten!

Regelschmerzen, einhergehend mit Krämpfen, sind etwas, dass die meisten Frauen monatlich bekommen. Sie sind ein Zeichen dafür, dass ein neuer Menstruationsmonat entsteht. Die Schmerzen können sich über den Unterleib bis in den Rücken ausbreiten. Manche Frauen haben zusätzliche Beschwerden wie beispielsweise Schwindel, Durchfall, Erbrechen, Übelkeit und Kopfschmerzen. Die Krämpfe entstehen durch Kontraktionen in der Gebärmutter, welche die Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut auslösen soll. 

 

Durch Gymnastik, Dehnübungen oder Massagen können Muskeln gelockert und die Schmerzen gelindert werden. Bei starken Schmerzen können auch krampflösende Schmerzmittel helfen, die es freiverkäuflich in der Apotheke gibt. Vorsorgend gibt es Nahrungsergänzungsmittel, die ebenfalls positive Auswirkungen auf den Monatszyklus haben. Wärme im Rücken- oder Unterleibsbereich kann ebenfalls einen positiven Effekt haben, da diese für eine Lockerung der Muskeln sorgt. 

 

Wenn diese Tipps keine Besserung bewirken, sollte man ärztlichen Rat einholen. Durch eine ausgewogene und gesunde Ernährung kann man das Wohlbefinden des Körpers ebenfalls positiv beeinflussen. Man sollte auf eine ballaststoffreiche Ernährung achten und Nahrungsmittel mit einem hohen Vitamin B-Gehalt zu sich nehmen, aber wenig Koffein zuführen. Salz sollte in der zweiten Zyklushälfte gemieden werden, da es Wassereinlagerungen fördern kann. Wenn Sie merken, dass sich die Beschwerden verschlechtern und mit Gewichtsverlust oder Fieber einhergehen, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen. 

 

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Übergewicht – was Sie wissen sollten!

Bei einem Body-Mass-Index (BMI) ab 25 spricht man von Übergewicht. Als Hauptauslöser gelten die erhöhte Kalorienzufuhr bei der Nahrungsaufnahme und mangelnde Bewegung. Weitere Ursachen sind beispielsweise Medikamente, erbliche Einflüsse, hormonelle Veränderungen oder psychische Krankheiten. Durch zu schnelles oder häufiges Essen, kleine Snacks zwischendurch oder kalorienhaltige Getränke nehmen viele Menschen an Körpergewicht zu. Der Magen dehnt sich bei der Nahrungsaufnahme aus und sendet dann ein Signal an das Gehirn, wodurch ein Sättigungsgefühl entsteht. Wenn man zu schnell isst, hat man bis zum Einsetzen des Sättigungsgefühles bereits zu viel Nahrung zugeführt.

 

Folgen von Übergewicht können z.B. Gelenkbeschwerden, Schwitzen, geringere Belastbarkeit, Diabetes und Bluthochdruck sein. Wer sein Gewicht reduzieren und dauerhaft halten möchte, sollte seine Gewohnheiten verändern. Wichtig ist, sich ausgewogen zu ernähren und die Kalorien zu zählen. Empfehlenswert ist eine Ernährung, die circa 600 Kalorien im Defizit ist, um an Gewicht zu verlieren. Durch Bewegung und Sport kann der Energieverbrauch zusätzlich erhöht werden. Wenn das Wunschgewicht erreicht ist, sollte die Ernährung an den Tagesenergieverbrauch angepasst werden, damit das Gewicht konstant bleibt. Zusätzlich zu Diäten kann es ratsam sein, eine Verhaltenstherapie zu machen, um die Lebensgewohnheiten zu ändern und das Essverhalten anzupassen. Das Führen eines Ernährungstagebuches kann helfen, den Überblick zu behalten und so eine ausreichende Ess-und Trinkmenge zu erreichen. Man sollte sich langfristige Ziele setzen, langsam und kontinuierlich abnehmen, denn danach ist das Halten des Gewichtes einfacher.

 

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Wechseljahre – was Sie wissen sollten!

In der Phase der Wechseljahre kommt es zur Hormonumstellung im Körper. Im Verlauf der Wechseljahre stellen die Eierstöcke die Progesteronproduktion ein, wodurch es zu einem Östrogenüberschuss kommt. Sind keine Eizellen mehr in den Eierstöcken vorhanden, wird auch die Östrogenproduktion eingestellt. Erste Anzeichen können sich ab einem Alter von 40 Jahren durch Zyklusveränderungen bemerkbar machen. Später bleiben die Blutungen dann ganz aus. 

 

Viele Frauen haben während der Phase keine Beschwerden, andere leiden unter Schwindel, Scheißausbrüchen, Schlafstörungen, Blasenschwäche, Gereiztheit, Stimmungs­schwankungen, Nervosität und Gewichtszunahme. Durch Blutuntersuchungen kann der Arzt die Diagnose stellen und - falls nötig - Therapievorschläge geben. 

 

Je nach Beschwerdebild können Hormonpräparate verordnet werden. Ebenfalls gibt es pflanzliche Arzneimittel, welche die Beschwerden lindern können. Diese enthalten Phytohormone, die in ihren Wirkungen denen des menschlichen Körpers ähneln und so den weiblichen Hormonhaushalt regulieren können. Gegen leichte depressive Verstimmungen, Unruhe, Nervosität und Schlafstörungen können pflanzliche Beruhigungsmittel eingenommen werden. Folgende Maßnahmen wirken sich ebenfalls positiv auf den Körper aus: Bewegung, ausgewogene Ernährung, Normalgewicht halten, Verzicht auf Alkohol und Nikotin, Stressabbau, ausreichende Schlafzeiten einplanen. Veränderungen von Haut und Haaren können durch passende Pflegeprodukte verhindert werden. Saunabesuche, frische Luft und Bürstenmassagen können für ein gutes Hautbild sorgen. Durch gezielte Entspannung können sich die Beschwerden während der Hormonumstellung bessern. Meditieren, Yoga, Atemtherapie oder autogenes Training können dabei helfen, übermäßigen Stress abzubauen.

 

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Osteoporose – was Sie wissen sollten!

Durch Abbau des Knochengewebes nimmt bei Osteoporose die Knochendichte ab. Dadurch kann es schon bei mäßiger Krafteinwirkung vermehrt zu Knochenbrüchen, vor allem an Armen, Wirbeln und Oberschenkelhalsknochen kommen. Frauen leiden doppelt so oft an dieser Krankheit, da ihr Skelettaufbau feiner ist, und nach den Wechseljahren oft das Hormon Östrogen fehlt, welches die Knochen schützt. Osteoporose entwickelt sich schleichend und bleibt lange symptomlos. Unklare Rückenschmerzen, Schwächegefühle im Rücken oder Knochenbrüche sind dann erste Anzeichen der Krankheit. Die Wirbel sacken häufig zusammen, verlieren dadurch an Höhe, somit verkürzt sich die Wirbelsäule. Die Betroffenen werden kleiner und entwickeln einen Rundrücken. 

 

Ärzte können durch verschiedene Verfahren die Diagnose stellen und verschiedene Mittel und Therapien verordnen. Sport kann vorbeugend wirken, denn die Kräfte, die auf den Knochen wirken, regen die knochenaufbauenden Zellen an, neue Knochensubstanz zu bilden.

 

Aufgebaute Muskeln geben den Knochen zusätzlichen Halt. Achten Sie auf eine ausreichende Zufuhr von Calcium durch Lebensmittel wie zum Beispiel: Milch, Joghurt, Käse, Quark, grünes Gemüse, Mohn- und Sesamsamen, calciumreiches Mineralwasser. Die nötige Calcium-Menge von 1000mg sollte über den Tag hinweg und auf mehrere Mahlzeiten verteilt aufgenommen werden. Anders als viele pflanzliche Calcium-Quellen enthalten Milch, Käse und Joghurt keine Substanzen, die die Calcium-Aufnahme im Darm hemmen und sind daher gut für die Calciumzufuhr geeignet. Vitamin D fördert die Aufnahme von Calcium über den Darm in den Körper und den Einbau des Mineralstoffs in den Knochen. Als gute Quellen gelten vor allem fettreiche Seefische wie Hering, Makrele, Lachs und Sardinen. Bei ausreichender Sonneneinstrahlung auf die Haut kann der Körper Vitamin D auch selbst produzieren. Dazu sollten Gesicht, Arme und Hände täglich je nach Hauttyp zwischen 5 und 25 Minuten der Sonne ausgesetzt werden. Kann eine ausreichende Versorgung über diesen Weg nicht erreicht werden, kann eine Zufuhr über verschiedene Präparate gewährleistet werden. Regulieren Sie Ihr Körpergewicht und meiden Sie Alkohol und Nikotin. Stürzen sollte vorgebeugt werden, indem Stolperfallen weggeräumt werden. Eventuell kommt ein Training zur Sturzvorbeugung sowie Kraft-, Geschicklichkeits- und Gleichgewichtstraining in Frage. 

 

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Gürtelrose – was Sie wissen sollten!

Gürtelrose ist eine durch Viren ausgelöste Krankheit, die sich meist durch schmerzenden Hautausschlag bemerkbar macht. Zunächst können im Körper Windpocken durch den Varizella-Zoster-Virus entstehen. Nach Abheilung der Windpocken verbleibt der Virus ein Leben lang im menschlichen Körper und nistet sich in Nervenwurzeln und Hirnnerven ein. Wenn das Immunsystem geschwächt ist, kann es zur Vermehrung der Viren im Körper kommen. Durch die Nervenbahnen gelangen sie dann an verschiedene Körperstellen, und die Krankheit bricht aus. Betroffen sind meist Gesicht und Haut oder Organe wie Augen und Gehirn. Die Krankheit beginnt oft mit Abgeschlagenheit, leichtem Fieber, brennenden Schmerzen und Juckreiz. Nach einigen Tagen bildet sich ein roter Ausschlag mit Bläschen. Im weiteren Verlauf platzen die Bläschen auf, und die Heilung beginnt mit Verschorfung der Wunde. Die vollständige Rückbildung kann bis zu einem Monat dauern. In schweren Fällen können Seh- und Hirnnerven betroffen sein und Lähmungen des Gesichtes sowie Erblindung zur Folge haben. 

 

Bei Kindern verläuft eine Gürtelrose meist harmlos und die Symptome heilen vollständig wieder ab. Bei Erwachsenen hingegen können durch Nervenentzündungen starke Schmerzen ausgelöst werden, die in manchen Fällen chronisch werden und Monate oder Jahre nach Ausbruch der Gürtelrose noch bestehen. Mit Schmerzmitteln sowie austrocknenden und antiseptischen Lösungen zum Auftragen auf die betroffenen Körperstellen können die Symptome gelindert werden. Zusätzlich müssen fast immer spezielle Medikamente, die die Vermehrung des Virus stoppen, eingesetzt werden. Spätestens zwei bis drei Tage nach Ausbruch der Krankheit sollte mit der Therapie begonnen werden, um Schmerzen verhindern zu können. Zusätzlich wird zur Therapie die Einnahme von Vitamin C zur Stärkung des Immunsystems empfohlen, die Einnahme von B-Vitaminen unterstützt die Nervenfunktion.

 

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Polyneuropathie – was Sie wissen sollten!

Polyneuropathie ist eine Erkrankung des peripheren Nervensystems. Dazu zählen alle Nerven, die außerhalb des Rückenmarks, des zentralen Nervensystems und  des Gehirns liegen. Bei dieser Krankheit ist die Reizweiterleitung gestört. An Armen und Beinen sind die Symptome wegen der Länge der Nerven besonders auffällig. Die Sinnesreize werden verstärkt, vermindert oder gar nicht an das Gehirn weitergeleitet. Dann zeigen sich Symptome wie Kribbeln und Brennen, Schmerzen, falsche Kälte- oder Wärmeempfindungen oder ein vermindertes Wahrnehmen von Berührungen.

 

Die Ursachen sind vielfältig und noch nicht vollständig geklärt. Jedoch sind Menschen, die an Diabetes oder Alkoholismus leiden, am häufigsten betroffen. Andere Auslöser sind Autoimmunerkrankungen, Entzündungen, Vergiftungen. Durchblutungs- oder Stoffwechselstörungen können ebenfalls Ursachen sein. Bis eine korrekte Diagnose gestellt wird, vergeht oft sehr viel Zeit.

 

Die  Tests sollten durch einen Arzt vorgenommen werden. Dazu zählen ein Check der Reflexe, eine Analyse von Blut, Nervenwasser und Urin, eine Messung der Nervenleitfähigkeit und eine Kontrolle der Muskelfunktionen. Ebenfalls kann ein Stück von einem Nerv entnommen werden, um zu erkennen, ob der Nerv betroffen ist und was der Auslöser sein könnte. Anhand einer Beschreibung der Beschwerden, zusammen mit den Testergebnissen, können dann vom behandelnden Arzt Medikamente verordnet werden. Je nach Auslöser kommen verschiedene Medikamente zum Einsatz. Unter ärztlicher Kontrolle werden meist mehrere Wirkstoffe ausprobiert, damit dann das richtige Medikament zum Einsatz kommen kann. Maßnahmen, wie Wechselduschen und Massagen, können ebenfalls Linderung bringen. Zusätzlich sollte auf eine ausgewogene Ernährung und auf ausreichende Bewegung geachtet werden. Bei jedem verläuft die Krankheit sehr unterschiedlich, doch mit der passenden Therapie können die Beschwerden eingedämmt werden.

 

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Tinnitus – was Sie wissen sollten!

Tinnitus-Betroffene hören dauerhaft oder regelmäßig hohe Pfeiftöne im Ohr. Die Höreindrücke kommen von innen und können nur von dem Betroffenen selbst wahrgenommen werden. Geräusche wie Brummen, Rattern, Zischen, Rauschen sind ebenfalls Tinnitus-Varianten. Hinzu kommen meist Begleiterscheinungen wie Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Geräuschüberempfindlichkeit. Von einem chronischen Ohrengeräusch spricht man ab einer Dauer von mindestens drei Monaten. 

 

Ursachen sind beispielsweise Ohrenschmalz, Fremdkörper im Ohr, Mittelohrentzündung, Erkältung, Lärmeinwirkung, Hörsturz, Trommelfellverletzung, Herzrhythmusstörungen, Dauerstress, Depressionen, Angststörungen oder Bluthochdruck. Maßnahmen zur Besserung: Ablenkung mit angenehmen Aktivitäten, Selbsthilfegruppen zur gegenseitigen Unterstützung, gesunde Lebensweise mit viel Bewegung, ausgewogener Ernährung, Verzicht auf Nikotin und Alkohol, Lärmschutz bei lauten Geräuschen, Herz-Kreislauf-Probleme und Stoffwechselkrankheiten behandeln.

 

Zur Tinnitus-Behandlung eignen sich speziell entwickelte Rauschgeräte. Das Gerät übertönt mit einem Geräusch den Tinnitus oder lenkt von ihm ab. So lässt sich das Gehirn umtrainieren, das Geräusch steht nicht mehr im Vordergrund und der Alltag wird erträglicher. CDs oder andere Hintergrundgeräusche lenken ebenfalls von dem Tinnitus ab. Entspannungstechniken, Musiktherapien, Psychotherapien können ebenfalls Linderung bringen. Wenn der Leidensdruck sehr groß ist, erweist sich eine Verhaltenstherapie als sinnvoll. In Einzel- oder Gruppengesprächen lernt der Betroffene, mit den Beschwerden umzugehen und den Alltag ohne Einschränkungen zu bewältigen. Bei Hörverlusten durch die Ohrgeräusche können Hörgeräte eingesetzt werden, welche die Ohrgeräusche in den Hintergrund drängen. Je nach Ursache setzen Ärzte auch verschiedene Medikamente ein. 

 

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Arzneimittel auf Reisen – was Sie wissen sollten!

Die Reiseapotheke sollte rechtzeitig überprüft werden: Sind die Medikamente in ausreichender Menge vorhanden? Sind alle Medikamente haltbar? Welche Arzneimittel werden benötigt? 

 

Für eine Autofahrt im Sommer eignen sich Isoliertaschen, die ggf. mit Kühlelementen bestückt werden können. Achten Sie darauf, dass das Kühlelement nicht in direkten Kontakt mit dem Arzneimittel kommt und mit einem Tuch geschützt wird. Der richtige Platz im Auto ist der Vordersitz, da dieser der kühlste Platz im Auto ist. Das Handschuhfach, die Hutablage und das Armaturenbrett hingegen eigenen sich nicht als Medikamentenablage. 

 

Bei einigen Arzneimitteln gelten besondere Regeln. Für Insulin, Diabetesmaterial und Betäubungs­mittel empfiehlt es sich, eine ärztliche Bescheinigung mitzunehmen. Die jeweilige Fluggesellschaft kann Auskunft über benötige Formulare geben. Für Insulin sollte eine Kühlbox mit Kühlelementen mitgeführt werden. Innerhalb der Mitgliedsstaaten des Schengener Abkommens dürfen Arzneimittel für den Eigenbedarf mitgeführt werden. Für Betäubungsmittel benötigt man ein von der Landesgesundheitsbehörde beglaubigtes Formular. Für alle anderen Länder gelten verschiedene Bestimmungen. Im Hotelzimmer kann man kühl zu lagernde Mittel in der Minibar oder Kühltasche lagern, wobei das Kühlelement dann regelmäßig getauscht werden muss. Für alle anderen Medikamente gilt eine Lagerung bei Raumtemperatur im Zimmer, vor Licht und Feuchtigkeit geschützt - daher sollte das Bad nicht zur Lagerung genutzt werden. 

 

Am besten sollte man alles originalverpackt lagern mit Beipackzettel, um jederzeit Hinweise zum Mittel erlangen zu können. Vor Gebrauch alle Arzneimittel kontrollieren: Sind Farbe oder Geruch verändert? Sind Lösungen klar? Sind Kapseln und Tabletten ohne Risse? Haben Zäpfchen ihre normale Form? Lassen Sie sich vor Reiseantritt beraten, ob vorhandene Medikamente sonnenempfindlich machen. Einige Stoffe können mit dem Sonnenlicht Hautverfärbungen, Pusteln, Rötungen hervorrufen. Zusätzlich sollte für ausreichend Sonnenschutz gesorgt werden. Bei langen Flugreisen sollte die Zeitverschiebung mit dem Arzt abgeklärt werden, und bei Klimawechsel muss ggf. die Dosis angepasst werden. Für die Einnahme sollte Mineralwasser genommen werden, um die Keimbelastung niedrig zu halten.

 

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Rosazea – was Sie wissen sollten!

Rosazea ist eine häufig auftretende Hauterkrankung im Erwachsenenalter. Frauen sind häufiger betroffen, jedoch sind die Symptome bei betroffenen Männern stärker ausgeprägt. Es treten Rötungen im Gesicht durch geweitete Äderchen auf. Weitere Anzeichen sind Knötchen und Eiterpickel, die ebenfalls durch Entzündungen ausgelöst werden. Meistens ist diese Erkrankung nicht heilbar, jedoch lassen sich die Symptome gut behandeln. Rötungen und Gefäßerweiterung können im Gesicht mit Laser oder Blitzlampe behandelt werden. Eine passende Hautpflege, Sonnenschutz und Massagen können ebenfalls die Beschwerden lindern. Faktoren, welche die Gefäße erweitern, können die Beschwerden verschlimmern, beispielsweise Stress, Alkohol oder scharfe Gewürze. Betroffene Stellen sind häufig die Bereiche um Wangen, Nase, Kinn und Stirn, selten an Hals und Dekolleté.

 

Durch Blutuntersuchungen oder Biopsie einer Hautprobe lässt sich die Krankheit diagnostizieren. Die Ursache ist eine Immunreaktion gegen Milben oder Bakterien, wobei dann eine Entzündung entsteht. Die Eiterpickel und Knötchen sind die sichtbaren Anzeichen der Entzündung. Dabei werden Botenstoffe durch Abwehrzellen ausgeschüttet. Diese führen dann zur Erweiterung der Gefäße.

 

Bereits mit der richtigen Hautpflege kann man die Beschwerden lindern. Empfehlenswert sind milde, seifenfreie und pH-neutrale Waschlotionen und Syndets zur Reinigung des Gesichtes. Gut vertragen werden Produkte mit Glycerin und Silikonölen. Menthol und Kampfer sollten gemieden werden. Gesichtsmassagen vermindern Schwellungen im Gesicht. Direkte Sonnenbäder sollten gemieden werden, geeignete Sonnenschutzprodukte enthalten UVA- und UVB-Filter. Da die Sonneneinstrahlung zur Entstehung der Erkrankung beiträgt, sollte ein Sonnenschutzprodukt ganzjährig angewendet werden. Physikalische Lichtschutzfilter, wie Zinkoxid und Titandioxid, werden besser vertragen, als chemische Substanzen. Ein Hautarzt kann zusätzlich entzündungshemmende Medikamente zur Pflege verordnen. 

 

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Quelle: Wikipedia | KarlUdo


Herzinfarkt – was Sie wissen sollten!

Bei einem Herzinfarkt sterben Herzmuskelzellen durch Verschluss der Herzkranzgefäße ab. Die Herzkranzgefäße versorgen das Herz mit Blut. Wenn der Blutfluss nicht schnell genug wiederhergestellt wird, sterben die Muskelzellen ab, und die Funktion des Herzens wird eingeschränkt. Dadurch kann es zu Lebensgefahr kommen. Auslöser sind meistens Ablagerungen an der Gefäßinnenwand, die zu Verengungen der Gefäße führen. Bricht die Oberfläche der Ablagerungen auf, können diese vom Blut abgelöst werden. Sind die Gerinnsel groß genug, verstopfen sie die Gefäße, die Durchblutung sowie die Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr wird gestoppt. Symptome sind z.B. anhaltende Schmerzen hinter dem Brustbein auf der linken Brustseite, die bis in den Hals und Rücken ziehen können. Ebenfalls kommt es normalerweise zu kaltem Schweiß, Blässe, Engegefühl in der Brust, Übelkeit, Atemnot und Unruhe. Nicht immer kommt es zu dem Schmerz hinter dem Brustbein, daher sollte man bei plötzlich auftretenden Schmerzen im Hals- und Kieferbereich, im Rücken oder Oberbauch trotzdem einen Notarzt rufen.

 

Bei einem Herzinfarkt zählt jede Minute, deshalb sollte unverzüglich Hilfe gerufen werden. Bis ein Arzt eintrifft, ist sicherzustellen, dass die betroffene Person bei Bewusstsein bleibt, aufrecht positioniert ist und atmet, beengte Kleidung ist zu entfernen. Unruhe und Aufregung sollten vermieden werden. In vielen Fällen sind Medikamente nötig, um Risikofaktoren zu minimieren. Dazu gehören die Blutzucker- und Blutdruckwerte. Wer das Rauchen aufgibt, senkt ebenfalls das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung und ausreichende Bewegung tragen zu einem gesunden Lebensstil bei. 

 

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Gerstenkorn – was Sie wissen sollten!

Durch Bakterien oder Verunreinigungen können sich die Drüsen am Augenlid entzünden und Lidrandentzündungen bzw. Gerstenkörner hervorrufen. In beiden Fällen sind meistens Hautkeime wie Staphylokokken oder Streptokokken die Ursache. Ein äußeres Gerstenkorn äußert sich zu Beginn als kleiner, geröteter und schmerzhafter Knoten. Durch eine Eiterfüllung kann es zu Spannungsgefühlen kommen. Bei einem inneren Gerstenkorn kommt es zur Schwellung am gesamten Augenlid. Häufig platzen die Knoten nach einiger Zeit von selbst auf, und der angesammelte Eiter kann ablaufen. Die Entzündung bildet sich dann nach kurzer Zeit zurück. Breitet sich die Entzündung jedoch weiter aus, kann die Bindehaut, das Auge oder die Augenhöhle mit betroffen sein. In solchen Fällen ist ein Augenarzt aufzusuchen. 

 

Hygienemaßnahmen, wie häufiges Händewaschen und ein täglicher Handtuchwechsel, sind einzuhalten, damit eine Ansteckung verhindert wird. Desinfizierende Augensalben können ein Ausbreiten der Infektion verhindern. Einem Gerstenkorn kann man auf vielerlei Weise vorbeugen: Da ein geschwächtes Immunsystem ein Risikofaktor für die Entstehung ist, sind immunsystemstärkende Maßnahmen empfehlenswert. Ausreichende und regelmäßige Bewegung, sowie eine gesunde Ernährung tragen zu einem gestärkten Immunsystem bei. Die Hygiene und Pflege der Augen ist ebenfalls wichtig, um Augeninfektionen vorzubeugen. Damit die Augen nicht geschädigt werden, sollte man für ausreichend Feuchtigkeit im Auge sorgen, so können kleine Fremdkörper schnell abfließen. Augenlider sollten mindestens zweimal täglich gereinigt werden, damit die Hautbakterien nicht ins Auge gelangen können.

 

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Arthrose – was Sie wissen sollten!

Arthrose ist eine Gelenkerkrankung, bei der sich Verschleiß am Knorpel im Gelenk bildet. Der Knorpel dient als Stoßdämpfer und soll die Belastung gleichmäßig auf das Gelenk verteilen. Ebenfalls dient er als Schutzschicht zwischen zwei Knochenenden und verhindert so das Aufeinanderreiben. Durch Abnutzung oder falsche Bewegungen kann der Knorpel Schaden nehmen oder sogar verschwinden. Ursachen sind z.B. Fehlbelastungen, Übergewicht, Stoffwechselkrankheiten oder Verletzungen. Die Erkrankung entwickelt sich über einen längeren Zeitraum, ist nicht heilbar und kann alle Gelenke betreffen. Symptome sind z.B. Belastungsschmerzen, Anlaufschmerzen nach einer längeren Ruhephase, Schwellungen oder Verdickungen an Gelenken, einhergehend mit Kraftlosigkeit und Steifigkeit. 

 

Ein Arzt kann durch verschiedene Untersuchungen die Diagnose stellen. Je nach Stadium wird dann eine Therapie festgelegt. Der Schaden am Knorpel lässt sich nicht rückgängig machen – stattdessen zielt die Behandlung darauf ab, ein Fortschreiten zu verhindern und die Beschwerden des Patienten zu lindern. Gewichtsreduktion, regelmäßige Bewegung, Physiotherapie, physikalische Therapien mit Kälte oder Wärme zur Durchblutungsförderung oder Massagen tragen zur Besserung bei. Je nach betroffenem Körperteil können Hilfsmittel wie Schienen oder Einlangen helfen. In Ausnahmefällen werden schmerzstillende oder entzündungshemmende Medikamente verordnet. 

 

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Gicht – was Sie wissen sollten!

Bei Gicht entstehen Harnsäurekristalle, die sich in Gelenken, Schleimbeuteln, Sehen, in der Haut und in Knorpeln durch erhöhte Harnsäurekonzentrationen im Blut ablagern. Gicht wird als Stoffwechselstörung eingestuft und kann Gelenkschäden und Gelenkentzündungen hervorrufen. Da sich die Kristalle ebenfalls in der Niere absetzen können, muss Gicht sofort behandelt werden, um Nierenschäden und Nierensteine zu vermeiden. Durch Blutuntersuchungen lässt sich die Diagnose stellen. Der Beginn der Erkrankung wird durch Schmerzattacken und Anschwellen der Gelenke begleitet.

 

Die Ursache ist das gestörte Gleichgewicht zwischen Bildung und Ausscheidung der Harnsäure im Blut. Harnsäure entsteht im Körper durch den Abbau von Purinen. Sie sind Bausteine von Körperzellen, die im Organismus durch Abbau oder Zerfall von Zellen freigesetzt werden. Zudem stecken Purine in der Nahrung, beispielsweise in Innereien, Fleisch, Wurst, Hefe, Fisch, Bohnen und Linsen. Alkohol beeinflusst den Stoffwechsel, so dass der Harnsäurespiegel im Blut ansteigt. Bier ist besonders schädlich, weil es purinreich ist. 

 

Ein Arzt kann Medikamente verordnen, die den erhöhten Wert im Blut senken. Zudem sollte man die betroffenen Gelenke hochlagern, kühlende Umschläge anwenden, ausreichend trinken, leichte Kost essen und Bettruhe einhalten. Auf Dauer sollten Gewohnheiten geändert werden: Mindestens zwei Liter Flüssigkeit pro Tag trinken, Alkohol vermeiden, Übergewicht reduzieren, täglich körperliche Aktivität üben, üppige Mahlzeiten oder Fasten meiden. Gichtpatienten sollten 500mg Purin pro Tag oder 3000mg Purin pro Woche nicht überschreiten. 

 

Wir beraten Sie gerne, um geeignete Behandlungsmethoden zu finden. Bei weiteren Fragen und zur individuellen Beratung stehen wir Ihnen in der St. Georg Apotheke jederzeit sehr gerne zur Verfügung.



Schwindel – was Sie wissen sollten!

Schwindelgefühle nehmen im Alter zu. Jeder Betroffene nimmt sie anders wahr und beschreibt die Symptome mit anderen Merkmalen. Die Menschen fühlen sich unsicher auf den Beinen, haben das Gefühl zu schwanken oder dass ihre Umgebung wackelt. Die Symptome können akut entstehen, in einigen Fällen besteht die Benommenheit aber dauerhaft. Häufig handelt es sich um eine Störung im Innenohr am Gleichgewichtsorgan oder am Gleichgewichtszentrum im Gehirn. Andere Ursachen können außerdem Nervenentzündungen, Gefäßprobleme, Herz-Kreislauf-Störungen oder Stoffwechselstörungen sein.

 

Auch gesunden Menschen kann schwindelig werden, z.B. wenn der Körper zu wenig Schlaf hatte, sich an eine neue Brille gewöhnen muss, bei niedrigem Blutdruck, nach einer Karussellfahrt oder während einer Reise (Reisekrankheit). Zum Arzt sollte man gehen, wenn die Schwindelattacken ohne erkenntlichen Grund regelmäßig auftreten, wenn Beschwerden wie Fieber, Übelkeit, Hörprobleme, Ohrgeräusche oder Kopfschmerzen hinzukommen, wenn der Schwindel während oder nach einer Infektionskrankheit auftritt oder nach bestimmten Kopfbewegungen einsetzt.

 

Die Behandlung wird den Ursachen angepasst und durch den Arzt festgelegt. Unerlässlich ist in der Regel ein begleitendes Gleichgewichtstraining, um das Gleichgewichtssystem zu stärken und die Heilungsprozesse zu unterstützen. Das Gleichgewichtssystem im Gehirn kann durch gezielte Übungen wieder bestimmte Abläufe erlernen und so zu mehr Sicherheit verhelfen. Durch regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung und regelmäßigen Stressabbau hält man seinen Stoffwechsel und die Psyche gesund, und das unterstützt ein gesundes Gleichgewicht. 

 

Wir beraten Sie gerne, um geeignete Produkte finden. Bei weiteren Fragen und zur Beratung stehen wir Ihnen in der St. Georg-Apotheke jederzeit sehr gerne zur Verfügung. 



Trockene Augen – was Sie wissen sollten!

Man spricht von trockenen Augen, wenn zu wenig Tränenflüssigkeit vorhanden ist oder diese eine veränderte Zusammensetzung hat. Dadurch kommt es zum Aufreißen des Tränenfilms, der die Augenoberfläche schützen soll.

 

Der Tränenfilm besteht aus verschiedenen Schichten. In der wässrigen Phase befinden sich Nährstoffe und Spurenelemente für die Zellen der Hornhaut sowie Sauerstoff. Die wässrige Phase ist von einer dünnen Fettschicht umgeben, sodass die wässrige Phase nicht zu schnell verdunstet. Die Mucinschicht sorgt für eine gleichmäßige Verteilung auf der Augenoberfläche und für eine ausreichende Nährstoffversorgung der Hornhaut. Wenn die Tränenflüssigkeit nicht ausreichend vorhanden ist und der Tränenfilm reißt, werden die Zellen von der Versorgung abgeschnitten und es kommt zu entzündlichen Symptomen wie Juckreiz, Brennen, Rötungen, Schmerzen sowie zu einem Fremdkörpergefühl. In fortgeschrittenen Stadien kann es zu Verletzungen der Horn-und Bindehaut kommen. Auslöser sind z.B. Allergien, Hormonumstellungen, Medikamente, Krankheiten, Augenentzündungen, Fehlsichtigkeit und Umwelteinflüsse.

 

Zur Behandlung werden Tropfen empfohlen, die die fehlende Flüssigkeitsmenge ergänzen und zur Bildung eines ausreichenden Tränenfilms beitragen. Geltropfen sorgen für eine ausreichende Fettschicht und zur Nacht werden Augensalben/Augengele empfohlen, die über Nacht die Regeneration der Augenoberfläche fördern soll.

 

Tipps: Ausreichend Zeit an der frischen Luft verbringen, Kontaktlinsen gegen eine Brille tauschen, durch regelmäßiges Lüften trockene Raumluft beseitigen, beim Arbeiten am PC oder beim Fernsehen auf regelmäßiges Blinzeln achten, Zigarettenrauch/Abgase/Zugluft meiden.

 

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Sinusitis – was Sie wissen sollten!

Von einer Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) spricht man, wenn die Schleimhaut der Nase und den Nebenhöhlen entzündet ist. Oft wird sie durch Viren, Bakterien oder durch Allergene verursacht. Typische Symptome sind Kopfschmerzen im Stirnbereich, Schmerzen über der Nase und unter den Augen begleitet von einem Druckgefühl, das sich beim Bücken verstärkt. Nase fühlt sich meist verstopft an und der Geruchssinn ist beeinträchtigt. Die akute Sinusitis dauert meistens 1-2 Wochen an und heilt komplikationslos wieder aus.

 

Treten die Symptome häufiger als 4x jährlich auf, spricht man von einer chronischen Sinusitis. Hier sind die Symptome weniger deutlich. Die Anatomie des Körpers oder Schleimhaut­wucherungen können hier Ursachen sein. Durch unzureichende Belüftung der Nebenhöhlen und durch einen gestörten Sekretabfluss treten die chronischen Beschwerden auf. Bleibt eine medikamentöse Therapie erfolglos, können Operationen nötig sein. Therapie: Bei akuten Beschwerden werden abschwellende Tropfen oder Sprays empfohlen, Nasendusche mit Salzlösungen, Inhalationen mit warmen Wasserdampf und evtl. ätherischen Ölen, pflanzliche Sekretlöser haben zusätzlich einen entzündungshemmenden Effekt. Bei Schmerzen und Fieber können zusätzlich Schmerzmittel eingenommen werden. Bei chronischen Beschwerden werden neben Nasenduschen, Inhalationen auch befeuchtende Nasensprays auf Salzbasis und Nasenprays mit Kortison gegen Entzündungen empfohlen. Ist der Auslöser eine Allergie, kann eine Desensibilisierung oder das Meiden der Allergene sinnvoll sein.

 

Vorbeugende Maßnahmen: Richtig schnäuzen (immer nur eine Nasenhälfte zudrücken und mit wenig Druck schnäuzen), Niesen nicht unterdrücken, auf Hygiene achten (häufig Hände waschen, Nasensprays nicht teilen), ausreichend trinken, gesunde Lebensweise (vitaminreiche Ernährung, viel Bewegung,  ausreichend Schlaf stärkt den Organismus und das Immunsystem, nicht rauchen (Schleimhäute trocknen nicht aus und Infektrisiko sinkt). 

 

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Blasenschwäche – was Sie wissen sollten!

Als Blasenschwäche (Inkontinenz) wird der Abgang kleiner Harnmengen bezeichnet. Oft geht einer Blasenschwäche eine Reizblase voraus. Eine Reizblase ist eine überaktive, nervöse Blase mit schwer zu unterdrückendem Harndrang trotz kleiner Harnmengen. Toilettengänge haben häufig nur einen Abstand von 1-2 Stunden. Bei fortschreitenden Beschwerden kann es sich zu einer Dranginkontinenz entwickeln, wobei es zu unfreiwilligem Harnangang kommt. Hierbei zieht sich der Blasenmuskel bereits bei einer geringen Füllmenge zusammen.

 

Ursachen sind z.B. hormonelle Veränderungen, Infektionen, Psychische Faktoren. Belastungs­inkontinenz ist oft die Folge nachlassender Verschlusskraft der Blase. Bei körperlichen Belastungen wie z.B. Husten, Niesen, Heben, Rennen etc. kann es zu Harnverlusten kommen. Je nach Trinkmenge sind bis zu 8 Toilettengänge normal. Der Mensch produziert täglich circa 1,5 Liter Urin in den Nieren, der sich in der Blase sammelt. Mit dem Urinieren werden Giftstoffe und Abbauprodukte ausgeschieden. Bei circa 300ml setzt dann der Harndrang ein.

 

Entspannungstechniken, Beckenbodentraining, autogenes Training und Akupunktur helfen die Ursachen zu behandeln oder vorzubeugen. Bei Beschwerden der Harnwege und Blase können pflanzliche Medikamente eingesetzt werden. Diese Mittel stärken die Blasen­muskulatur, wirken entzündungshemmend, antioxidativ und entspannend, wodurch eine überaktive Blase beruhigt und gestärkt wird. 

 

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Läuse – was Sie wissen sollten!

Kopfläuse ernähren sich von Blut. Mit ihrem Stechrüssel saugen sie mehrmals täglich einige Milligramm Blut aus der Kopfhaut. Dabei dringt Speicheldrüsensekret in die Wunde ein und verursacht Juckreiz. Mit einer Lupe kann man feststellen, ob es sich um einen Lausbefall handelt. Nissen sind gräulich/braun, oval und befinden sich meist nahe der Kopfhaut. Sie sind am Haar fixiert und lassen sich nur schwer entfernen. Läuse können ohne ihre regelmäßigen Mahlzeiten nicht überleben, daher ist die Ansteckung über Kleidung, Handtücher und Bürsten eher unwahrscheinlich. Sie findet meist von Kopf zu Kopf statt. Die Behandlung mit einem Antiläusemittel sollte genau nach Packungsbeilage erfolgen.

 

Zum Entfernen der Läuse und Nissen benutzt man einen speziellen Kamm. Um eine Neuansteckung zu vermeiden, müssen evtl. kontaminierte Gegenstände gut gereinigt werden. Handtücher, Kleidungsstücke und Bettwäsche sollten bei 60°C gewaschen werden und alle anderen Textilien in einer gut verschlossenen Plastiktüte 2 Tage in die Gefriertruhe gelegt bzw. 14 Tage gut verschlossen bei Raumtemperatur gelagert werden. Möbel und Teppiche sollten gut abgesaugt. Ohne eine regelmäßige Blutmahlzeit sterben die Läuse, daher ist das Verwenden von Insektiziden oder Desinfektionsmitteln für die Wohnung nicht erforderlich, jedoch sollte mit einer Grundreinigung der Wohnung und der Gebrauchsgegenstände eine Ansteckung verhindert werden. Da Läuse häufig über den direkten Kontakt übertragen werden, sollten Kontaktpersonen ebenfalls sorgfältig die Kopfhaut/Haare überprüfen und sich gegebenenfalls auch therapieren. 

 

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Inhalationstherapie – was Sie wissen sollten!

Es wird zwischen den oberen Atemwegen (Nase/Nasennebenhöhlen, Mund-Rachen-Raum, Kehlkopf) und den unteren Atemwegen (Luftröhre, Lunge mit Bronchien, Bronchiolen und Lungenbläschen) unterschieden.

 

Atemwegserkrankungen können durch Inhalation therapiert werden. Hierbei werden feinste Tröpfchen eingeatmet, die auf verschiedenste Weise aus Flüssigkeiten zerstäubt werden. Für die oberen Atemwege werden größere Tröpfchen benötigt, da diese sonst in die Lunge weitergeleitet werden, anstatt im Mund-Rachen-Raum zu verbleiben. Eine zweite Therapiemöglichkeit ist die orale Einnahme von Medikamenten. Diese erreichen die Lunge durch die Aufnahme über den Magen, wobei das Gesamtsystem belastet wird.

 

Vorteile der Inhalation:

  • Wirkung der Medikamente direkt am Erkrankungsort
  • niedrige Dosierung
  • schneller Wirkungseintritt
  • geringe Nebenwirkungen
  • Unterstützung der Selbstreinigungsmechanismen
  • Regulation des Feuchtigkeitshaushaltes der Atemwege 

 

Trockeninhalatoren und Sprays sind schnell verfügbar für den Einsatz unterwegs oder auch bei akuten Verschlechterungen jederzeit einsatzbereit. Pulverinhalationen werden häufig für die Dauermedikation verordnet. Jedoch sind sie nur für Menschen mit genügend Atemeinfluss geeignet. Inhalierhilfen können eingesetzt werden, die nach dem Sprühstoß das Aerosol auffangen, so dass es in Ruhe abgeatmet werden kann. Bei Feuchtverneblungen wird eine größere Menge Flüssigkeit zerstäubt, mit dem großen Vorteil einer zusätzlichen Befeuchtung der Atemwege. Viele Krankheiten werden durch trockene Schleimhäute verschlimmert, weswegen eine Befeuchtung förderlich ist. Zudem ist die Inhalation leicht durchführbar und für alle Menschen geeignet. Medikamentenmischungen oder Salzlösungen können verabreicht werden, und bei ruhiger Atmung ist eine geringere Medikamentenablagerung in Mund und Rachen gegeben.

 

Für die richtige, individuelle Produktauswahl und zur Beratung stehen wir Ihnen in der St. Georg-Apotheke jederzeit sehr gerne zur Verfügung.



Blasenentzündung – was Sie wissen sollten!

Viele Frauen leiden in ihrem Leben mindestens einmal unter einer Blasenentzündung, wohingegen Männer davon eher selten betroffen sind. Die Blasenentzündung ist oft schmerzhaft und wird durch Bakterien, selten durch Viren, Parasiten oder Pilze ausgelöst. Die Keime gelangen von außen in die Harnröhre und führen durch Reizungen der Blasenwand zu Entzündungen. Beim Mann geht eine Blasenentzündung fast immer mit einer Entzündung der Prostata einher, oder eine Prostataentzündung löst die anschließende Blasenentzündung aus. 

 

Eventuelle Ursachen: Abwehrschwäche, Stoffwechselstörungen, Geschlechtsverkehr, Schwangerschaft, Harnstau, Dauerkatheter. 

 

Symptome: Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang, Schmerzen im Unterleib, getrübter Urin mit Geruchsveränderung, Blut im Urin. 

 

Bei folgenden Anzeichen sollte ein Arzt aufgesucht werden: Wenn ein Mann oder ein Kind betroffen ist, mit Fieber, in der Schwangerschaft, bei chronischer Blasenentzündung, bei Einnahme immunschwächender Medikamente und wenn nach 3 Tagen keine Besserung eingetreten ist. Der Urin kann durch Harnstreifentests auf Infektionen untersucht werden. 

 

Therapie: 2-3 Liter pro Tag trinken und die Harnblase häufig entleeren, um Keime möglichst schnell auszuspülen. Wärmflasche, warme Umschläge und Sitzbäder können die Muskulatur entspannen und die Schmerzen lindern. Pflanzliche Medikamente und Tees können die Durchspülung der Blase anregen und haben eine antibakterielle Wirkung. Bei starken Schmerzen können zusätzlich krampflösende Mittel eingenommen werden. 

 

Vorbeugende Maßnahmen: Hohe Trinkmenge, um Blase zu spülen; regelmäßig und vollständig die Blase entleeren, damit die Bakterien nicht festsitzen; Unterkühlungen vorbeugen, Unterwäsche bei mind. 60°C waschen. 

 

Wir beraten Sie gerne, um geeignete Produkte finden.  Bei weiteren Fragen und zur Beratung stehen wir Ihnen in der St. Georg-Apotheke jederzeit sehr gerne zur Verfügung.

Foto: © absolutimages / fotolia.com
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Neurodermitis – was Sie wissen sollten!

Neurodermitis ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die sich durch trockene, schuppige und juckende Stellen bemerkbar macht. Die Erkrankung beginnt häufig schon im Säuglingsalter und tritt in Schüben auf. Eine herabgesetzte Schutzfunktion der Haut ist der Auslöser. 

 

Auslöser-Faktoren: Ausgetrocknete Haut (häufiges Waschen, fehlende Pflege), Allergene, Bakterien und Viren, Umweltgifte (Ozon, Abgase, Tabak), Klimafaktoren (Kälte, Trockenheit, Schwüle), Stress.

 

Symptome: Trockene, gerötete Haut, Juckreiz, Knötchen und Pusteln, Verkrustungen und entzündete Stellen.

 

Behandlung: Erkannte Auslöser der Schübe meiden; Basispflege einhalten, um Schutzfunktion der Haut zu stärken; Juckreiz behandeln, um Aufkratzen zu verhindern; antientzündliche Maßnahmen, um Abheilen zu unterstützen.

 

Empfehlung: Die Haut täglich mit rückfettenden und feuchtigkeitsspendenden Pflegeprodukten schützen. Zur Hautreinigung ein seifenfreies, pH-neutrales Produkt verwenden. Die ideal verträgliche Wassertemperatur liegt bei ca. 34°C.

 

Fragen Sie uns nach geeigneten Produkten gegen den Juckreiz, die Entzündung oder zur Basispflege - wir beraten Sie individuell. Bei weiteren Fragen und zur Beratung stehen wir Ihnen in der St. Georg Apotheke jederzeit sehr gerne zur Verfügung.

Foto: © miamariam / fotolia.com
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Verstopfung – was Sie wissen sollten!

Die Häufigkeit des Stuhlgangs ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich und variiert zwischen dreimal täglich und dreimal wöchentlich. Eine Verstopfung liegt dann vor, wenn die Entleerung des Darms weniger als dreimal wöchentlich erfolgt, begleitet von einem Gefühl der unvollständigen Entleerung oder sehr harten Stühlen, bei denen starkes Pressen erforderlich ist. Die akute Verstopfung tritt plötzlich auf und dauert nur wenige Tage. Ursachen sind z.B. Stress, Reisen oder Menstruation bei Frauen. Bei weiteren körperlichen Beschwerden, wie Erbrechen und Übelkeit, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Eine chronische Verstopfung liegt vor, wenn die Beschwerden über drei Monate andauern. 

 

Folgende Tipps können die Beschwerden lindern: 

Eine ballaststoffreiche Kost unterstützt die Verdauung - fügen Sie Ihrer Nahrung Flohsamen oder Leinsamen hinzu. Probiotischer Joghurt enthält Milchsäure-Bakterien, welche die Darmflora positiv beeinflussen. Erhöhen Sie Ihre Trinkmenge auf 3 Liter pro Tag. Achten Sie auf ausreichend Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Müsli, denn die enthaltenen Ballaststoffe beeinflussen die Verdauung positiv. Richtige Getränke sind: Wasser, Tee, Buttermilch, Trinkjoghurt, Säfte. Durch Bewegung wird die Aktivität des Darms zusätzlich gesteigert. 

 

In der Apotheke gibt es für die akute und chronische Verstopfung verschiedene Präparate, welche die Beschwerden schnell lindern können. Für die richtige, individuelle Produktauswahl und zur Beratung stehen wir Ihnen in der St. Georg-Apotheke jederzeit sehr gerne zur Verfügung.

Foto: Paul-Georg Meister / pixelio.de
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Bluthochdruck – was Sie wissen sollten!

Blutdruckwerte unter 120/80 mmHg gelten als optimal, der Mittelwert über den Tag verteilt beträgt circa 130/80 mm Hg. Von Bluthochdruck spricht man, wenn der Wert über einen längeren Zeitraum mehr als 140/90 mmHg beträgt. Anfangs zeigen sich oft keine Beschwerden - später können Allgemeinbeschwerden wie Schwindel, Kopfschmerz, Kurzatmigkeit, Nervosität, Schlafstörungen oder Kopfschmerzen auftreten. Weitere Beschwerden können sich durch mögliche Gefäßschäden ergeben. 

 

Der Bluthochdruck kann durch einen Arzt medikamentös eingestellt werden, sodass sich die Werte normalisieren. Wenn der Bluthochdruck durch andere Erkrankungen verursacht wird - z.B. durch die Schilddrüse oder Nieren - dann normalisiert sich dieser bei Behandlung der Hauptursache. Ein gesunder Lebensstil kann einer Hypertonie entgegenwirken. 

 

Tipps:

  • Ernährung: Viel Obst und Gemüse, wenig Salz, fettarm.
  • Bewegung: Täglich mindestens 30 Minuten bewegen, das fördert die Durchblutung und senkt den Blutdruck.
  • Vitalstoffe: Um die Funktion der Zellen und Organe sowie die Blutdruckregulierung zu unterstützen, benötigt der Organismus eine ausreichende Vitalstoffversorgung.
  • Entspannung: Regelmäßige Ruhepausen in den Tagesablauf einbauen, damit das Herz nicht ständig auf Hochtouren laufen muss. 

Für die richtige, individuelle Beratung stehen wir Ihnen in der St. Georg-Apotheke jederzeit sehr gerne zur Verfügung.

Foto: © Halina Zaremba / pixelio.de
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Asthma – was Sie wissen sollten!

Asthma ist eine Bezeichnung für die verschiedenen Formen chronischer, entzündlicher Erkrankungen der Atemwege. Sie führen zu Verengungen der Bronchien, Beklemmungen in der Brust sowie zu Anfällen von Atemnot, Husten und pfeifenden Atemgeräuschen. Man unterscheidet das allergische Asthma und das nicht allergische Asthma. Die allergische Form ist dadurch gekennzeichnet, dass das Immunsystem auf äußere Reize überempfindlich reagiert  dabei kann es sich z.B. um Pollen, Tierhaare oder Hausstaubmilben handeln. 

 

Das nicht allergische Asthma beginnt häufig zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr und wird meist mit entzündungshemmenden und bronchienerweiternden Medikamenten behandelt. Ursache ist eine Veranlagung, die dazu führt, dass die entzündeten Bronchien besonders empfindlich auf bestimmte Reize reagieren und äußere Auslöser wie z.B. Allergene, Atemwegsinfekte und kalte Luft zu Atemnotanfällen führen. Die Entzündung führt zu einer Schwellung der Schleimhaut, einer Verkrampfung der Bronchialmuskulatur und einer gesteigerten Produktion von Schleim in den Bronchien. Asthma kann in schlimmen Fällen lebensgefährlich werden, wenn es nicht behandelt wird – daher sollte man auf eine regelmäßige ärztliche Kontrolle achten.

 

Tipps: Die Lebensqualität kann durch Atemkurse verbessert werden, in denen man erlernt, besser Luft zu bekommen und mit Asthmaanfällen richtig umzugehen. Regelmäßiger Sport wird empfohlen, denn dadurch werden die Lungenfunktionen verbessert. Vor Beginn sollte mit einem behandelnden Arzt besprochen werden, welcher Leistungsumfang geeignet ist. Entspannungstechniken bauen Stress ab, denn emotionaler Stress kann Anfälle auslösen oder Beschwerden verschlimmern. Ein vorübergehender Klimawechsel tut häufig gut. Das Umstellen auf Temperatur, Luftzusammensetzung, Sonneneinstrahlung sowie Windverhältnisse in Zusammenhang mit der Entspannung haben positive Auswirkungen auf den Körper. 

 

Bei weiteren Fragen und zur Beratung stehen wir Ihnen in der St. Georg Apotheke jederzeit sehr gerne zur Verfügung.

Foto: © Robert Kneschke / Fotolia.com
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Schilddrüsenunterfunktion – was Sie wissen sollten!

Eine Schilddrüsenunterfunktion liegt vor, wenn der Körper weniger Hormone produziert, als er benötigt. Aus Eiweiß und Jod produziert die Schilddrüse das Hormon Thyroxin, und daraus bildet der Körper das Hormon Trijodthyronin. Die Hormone werden für Stoffwechsel, Kreislauf, Wachstum sowie die Psyche benötigt. 

 

Eine Unterfunktion ist nicht heilbar, daher muss das Hormon regelmäßig in Tablettenform ergänzt werden. Ursachen sind z.B. eine Gewebezerstörung durch Entzündungen, durch das Gehirn ausgelöste Hormonfehlbildungen oder ein ernährungsbedingter Jodmangel. Symptome sind z.B. Kälteempfindlichkeit, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Gedächtnisschwäche, Gewichtszunahme, blasse und trockene Haut, brüchige Haare und Nägel, chronische Verstopfung, unregelmäßige Monatsblutungen bei Frauen und unerfüllter Kinderwunsch. In Deutschland ist die Schilddrüsenunterfunktion meist nie auf einen Jodmangel zurückzuführen, da eine ausreichende Menge über die Nahrung aufgenommen wird. Daher ist eine zusätzliche Jodzufuhr durch Tabletten nicht empfohlen. Nur in der Schwangerschaft und Stillzeit wird eine zusätzliche Einnahme von Jod empfohlen.

 

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Foto: © absolutimages / Fotolia.com
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Blähungen – was Sie wissen sollten!

Blähungen gehen einher mit einem Völlegefühl und Rumoren im Darm. Meistens steckt keine besorgniserregende Ursache dahinter, denn häufig handelt es sich lediglich um eine Folgeerscheinung der Ernährung. 

 

Woher kommt die Luft im Bauch? Nach dem Verzehr blähender Nahrungsmittel bildet sich vermehrt Luft im Darm. Oft entsteht sie auch bei Zeitnot, Stress und Nervosität oder nach hastigem Essen, wobei vermehrt Luft geschluckt wird. Blähungen machen sich dann als Völlegefühl im Magen bemerkbar mit anschließendem Aufstoßen, ein Teil gelangt aber in den Darm. Der überwiegende Anteil der Gase (Kohlenstoffdioxid) entsteht bei der Verdauung selbst, wenn Fettsäuren und Magensäuren im Darm neutralisiert werden. Bei ballaststoffreicher Ernährung oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten gelangen häufig unverdaute Kohlenhydrate in den Dickdarm, die dort von Bakterien vergoren werden, somit können auch hier Gase entstehen. 

 

Überwiegend sind Blähungen harmlos und von der Ernährung abhängig. Wenn sich keine Erklärung finden lässt, die Beschwerden stark und unangenehm sind, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Mögliche Faktoren sind z.B. auch Medikamente, ballaststoffreiche Ernährung, Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln, bakterielle Fehlbesiedlung im Darm oder Reizdarm-Syndrom. 

 

Allgemeine Hinweise: Verzichten Sie auf blähende und schlecht verträgliche Lebensmittel, essen Sie mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt, und kauen Sie diese gut durch. Regelmäßige Bewegung sowie eine ausreichende Trinkmenge von etwa 3 Litern pro Tag sollte angestrebt werden. Verschiedene Teesorten mit Fenchel, Anis, Kümmel und Pfefferminz wirken krampflösend und verdauungsfördernd. Verschiedene Präparate aus der Apotheke können ebenfalls die Beschwerden lindern. 

 

Für die richtige, individuelle Produktauswahl und zur Beratung stehen wir Ihnen in der St. Georg-Apotheke jederzeit sehr gerne zur Verfügung.

Foto: Michael Grabscheit / pixelio.de
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Was die Grippeschutzimpfung für Sie bedeutet!

Eine echte Grippe (Influenza) ist keine einfache Erkältung, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung. Die Grippe wird durch Viren verursacht und kann auf verschiedene Weise von Mensch zu Mensch übertragen werden. Durch eine Tröpfcheninfektion oder Schmierinfektion kann das Virus durch z.B. Husten oder Niesen in die Luft oder auf umgebene Flächen verteilt werden. Diese werden eingeatmet dann oder können durch unbewusstes Berühren mit Schleimhäuten aufgenommen werden. Die Symptome treten plötzlich auf – charakteristisch sind Fieber, Halsschmerzen, trockener Husten und starke Kopf-, Muskel- und/oder Gliederschmerzen. 

 

Die Grippe tritt in Deutschland meistens nach dem Jahreswechsel auf, sodass es sinnvoll ist, sich im Oktober oder November impfen zu lassen, da der Impfschutz erst nach ca. zwei Wochen vollständig aufgebaut ist. Auch eine spätere Impfung ist sinnvoll, wenn die Grippewelle noch nicht oder gerade erst begonnen hat. Da sich die Grippeviren leicht verändern können, muss die Grippeschutzimpfung jährlich wiederholt werden, um sie den aktuellen Virusstämmen anzupassen. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Impfung insbesondere allen Menschen, die bei einer Grippe ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe haben. Dazu zählen u.a. Menschen im Alter von über 60 Jahren, chronisch Kranke, Menschen mit Immundefekten, Bewohner von Heimen, Schwangere und Personen mit erhöhter Ansteckungsgefahr (z.B. medizinisches Personal, Personal öffentlicher Verkehrsmittel, Lehrkräfte). Darüber hinaus sollten Menschen mit Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln geimpft werden, um Erreger der Vogelgrippe nicht mit menschlichen Viren zu mischen. Die Impfung schützt gegen verschiedene Virusvarianten, bietet jedoch keinen hundertprozentigen Schutz, schwächt den Verlauf der Krankheit aber ab. Wenn eine Allergie gegen einen der Bestandteile vorliegt, sollte der Arzt vor der Impfung informiert werden, um eine eventuelle Alternative festzulegen. Besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, ob eine Grippeschutzimpfung für Sie in Frage kommt. 

 

Für die richtige, individuelle Produktauswahl und zur Beratung stehen wir Ihnen in der St. Georg-Apotheke jederzeit sehr gerne zur Verfügung.

Foto: Petra Dietz / pixelio.de
Foto: Petra Dietz / pixelio.de


Haarausfall – was Sie wissen sollten!

Man spricht von Haarausfall, wenn einem Menschen mehr als 100 Haare pro Tag ausfallen oder optisch haarlose Stellen entstehen. Bei einer Frau kann dieser durch hormonelle Schwankungen, Stress oder durch die Ernährung ausgelöst werden. 

 

Der hormonell erblich bedingte Haarausfall ist die häufigste Form. Die Haarwurzeln reagieren empfindlich auf das Hormon Testosteron. Sie verkleinern sich, die Blutgefäße bilden sich zurück - dadurch entsteht ein Nährstoffmangel, der zu Haarwachstumsstörungen führt. Bei Frauen tritt diese Form im Scheitelbereich auf, die Kopfhaut wird deutlicher sichtbar. Bei Männern beginnt diese Form zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr im Bereich der Schläfen, es entstehen „Geheimratsecken“. Der Haarausfall wird im Alter stärker, und im Endstadium wachsen die Haare nur noch als Haarkranz. 

 

Beim diffusen Haarausfall ist der Haarverlust über den ganzen Kopf verteilt. Auslöser können z.B. Krankheiten, Medikamente, Nährstoffmangel oder hormonelle Einflüsse sein. Wenn deutlich abgegrenzte, kahle Stellen unterschiedlicher Größen entstehen, spricht man vom kreisrunden Haarausfall. Die Haarfollikel werden in der Wachstumsphase von den eigenen Immunzellen unterbrochen, die Haare können nicht mehr normal gebildet werden. Hier kann es spontan zu einer Heilung kommen, aber auch jederzeit wiederkehren. 

 

Allgemeine Hinweise: Haare vor dem Waschen gründlich ausbürsten. Mildes Shampoo ohne Parabene oder Farbstoffe verwenden - in den Händen aufschäumen, danach im Haar verteilen, Shampoo gut ausspülen (5x länger spülen, als waschen). Haare nicht zu heiß föhnen - besser lufttrocknen lassen, Trockenrubbeln vermeiden. Bei Bürsten auf abgerundete Borsten achten. Haare vor Sonneneinstrahlung schützen - ausschließlich beim Friseur färben lassen. Lange Haare häufig offen tragen und auf eine ausgewogene Ernährung achten. 

 

Für die richtige, individuelle Produktauswahl und zur Beratung stehen wir Ihnen in der St. Georg-Apotheke jederzeit sehr gerne zur Verfügung.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de


Schlafstörungen – was Sie wissen sollten!

Ausreichend Schlaf ist wichtig für die seelische und körperliche Gesundheit des Menschen. Das Gehirn verarbeitet nachts die über den Tag gesammelten Informationen und sorgt so für seelische Ausgeglichenheit. Die Organ- und Stoffwechselfunktionen sowie das Immunsystem werden ebenfalls durch den Schlaf gestärkt. Unruhige Nächte aufgrund von Stress, privaten Problemen, beruflichem Ärger, Krankheiten oder Aufregung kennt fast jeder Mensch. Sobald die Ursache behoben ist, kehrt man wie gewohnt zum Schlafrhythmus zurück. Wenn solche Beschwerden jedoch öfter als 3 Nächte pro Woche auftreten, spricht man von einer Schlafstörung. Hier ist abzuklären, wie sich die Beschwerden äußern:

 

Einschlafstörung: Die Betroffenen haben Schwierigkeiten beim Einschlafen, jedoch wird durchgeschlafen, wenn man eingeschlafen ist. 

 

Durchschlafstörung: Die Betroffenen schlafen fest, wachen jedoch früh auf, werden unruhig und können nicht mehr in den Schlaf finden. 

 

Auslöser können falsche Schlafgewohnheiten und äußere Störfaktoren sein – hier einige hilfreiche Tipps:

  • Gehen Sie nur ins Bett, wenn Sie müde sind.
  • Stehen Sie immer zur gleichen Zeit auf.
  • Verzichten Sie auf den Mittagsschlaf.
  • Trinken Sie ab nachmittags keine anregenden Getränke.
  • Vermeiden Sie üppige Mahlzeiten am Abend.
  • Achten Sie auf ein gut gelüftetes und abgedunkeltes Schlafzimmer.
  • Bewahren Sie keine elektronischen Geräte im Schlafzimmer auf.
  • Führen Sie Entspannungsübungen am Abend durch.

Bei kurzfristigen Beschwerden können verschiedene Produkte Abhilfe schaffen – zur richtigen, individuellen Produktauswahl beraten wir Sie gerne in der St. Georg Apotheke.

Foto: Alexandra H. / pixelio.de
Foto: Alexandra H. / pixelio.de


Sodbrennen – was Sie wissen sollten!

Sodbrennen wird oftmals als Schmerz in der Magengegend wahrgenommen und kann sich bis in den Rachen- und Halsbereich ziehen. Oft tritt gleichzeitig ein saures Aufstoßen auf. Wenn der Schließmuskel der Speiseröhre geschwächt ist, kann der Mageninhalt zurück in die Speiseröhre fließen und dort mit der Säure aus dem Magen Reizungen verursachen. Ursache sind häufig bestimmte Lebensmittel, die auch durch Stress und Hektik beim Essen die Säureproduktion im Magen anregen. Bei chronischen Beschwerden sollte leicht verdauliche Kost bevorzugt werden, die in kleineren Portionen über den Tag verteilt gegessen wird. Kurz vor dem Schlafengehen sollte auf Essen verzichtet werden. 

 

Wählen Sie Getränke ohne Kohlensäure und Fruchtsäuren. Meiden Sie Lebensmittel, die die Säureproduktion anregen, z. B. Kaffee, Tomaten, scharfe Gewürze, gesalzene und fettige Speisen, Süßspeisen und Limonaden. Bei Schluckbeschwerden, starker Gewichtsabnahme, Schwellungen im Bauchraum und häufigem Erbrechen ist ein Arzt aufzusuchen. Für die schnelle Hilfe gibt es Mittel, welche die überschüssige Säure neutralisieren und die Schleimhaut schützen. Bei häufigeren Beschwerden kann man Mittel einnehmen, die die Säurebildung reduzieren. 

 

Für die richtige, individuelle Produktauswahl und zur Beratung stehen wir Ihnen in der St. Georg Apotheke jederzeit sehr gerne zur Verfügung.

Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de
Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de


Pilzerkrankungen – was Sie wissen sollten!

Pilze können sich praktisch überall im Körper einnisten. Besonders häufig sind aber die Füße und Nägel befallen.

Fußpilz zeigt Symptome von schuppigen und trockenen Hautstellen in den Zehenzwischenräumen, am Fußrücken und an den Fußsohlen. Diese gehen auch einher mit Brennen, Juckreiz, Hautrissen, Blasen und unangenehmem Fußgeruch. Pilze gedeihen besonders in feuchtwarmer Umgebung. Auslöser können unter anderem zu enge Schuhe, Socken aus Synthetik oder ein geschwächtes Immunsystem sein.

 

Nagelpilz äußert sich mit glanzlosen, stumpfen Nägeln, die weiße und gelbliche Flecken haben können. Die Nägel sind verdickt und brüchig. Am Nagelrand, der Nagelpfalz oder an den vorderen Schnittkanten können die Pilzerreger in den Nagel eindringen. Dementsprechend können sich dort die ersten Anzeichen für eine Infektion zeigen. Je schneller Sie reagieren, desto unkomplizierter ist die Behandlung.

 

Allgemeine Hinweise: Benutzen Sie Handtücher allein und wechseln Sie diese täglich. Waschen Sie Handtücher und Socken bei 60°C mit Vollwaschmittel, und verwenden Sie für empfindliche Textilien einen Hygienespüler. Tragen Sie täglich neue Socken und bevorzugen Sie diese aus Baumwolle oder Seide. Ziehen Sie zu Hause die Schuhe aus, um die Füße zu belüften. Desinfizieren Sie Nagelfeilen und Nagelscheren nach jeder Benutzung. Trocknen Sie die Füße immer gründlich ab. Verwenden Sie Badeschuhe in öffentlichen Umkleiden und Duschen.

 

Für die richtige, individuelle Produktauswahl und weitere Fragen stehen wir Ihnen in der St. Georg Apotheke jederzeit sehr gerne zur Verfügung.

Foto: Tanja Ritter / pixelio.de
Foto: Tanja Ritter / pixelio.de


Reiseapotheke – was Sie wissen sollten!

Eine gut ausgestattete Reiseapotheke gehört in jedes Reisegepäck. Vor Reisebeginn sollten Sie eine Checkliste - auf das jeweilige Urlaubsziel abgestimmt - durchgehen. Nachfolgend aufgeführte Grundversorgung sollte immer vorhanden sein:

Haut

  • Präparat zum Schutz vor Insektenstichen
  • Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor
  • Salbe gegen Hautausschläge und leichten Sonnenbrand

Wundversorgung und Verletzung

  • Gel bei Zerrungen, Prellungen und Verstauchungen
  • Desinfektionsmittel für kleine Wunden
  • Pflaster und Verbandsmaterial

Verdauung

  • Medikamente gegen Durchfall und/oder Verstopfung
  • Medikamente gegen Reisekrankheit, Übelkeit, Erbrechen

Schmerzen, Erkältung, Fieber

  • Medikament gegen Schmerzen, Erkältung und Fieber

Individuell

  • Augentropfen
  • Antibabypille/Verhütungsmittel
  • Stützstrümpfe
  • Dauermedikamente

In Urlaubsgebieten ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Medikamente kühl und trocken gelagert werden. Verpackung und Beipackzettel sollten zur Sicherstellung der Anwendung und Dosierung mitgeführt werden. Für die richtige, individuelle Produktauswahl und weitere Fragen stehen wir Ihnen in der St. Georg Apotheke jederzeit sehr gerne zur Verfügung.


Sonnenallergie – was Sie wissen sollten!

Es gibt zwei häufige Formen der Sonnenallergie, die ab dem Frühjahr auftreten können: 

Die erste Form ist die „Mallorca-Akne“. In talgdrüsenreichen Hautarealen bilden sich im Zusammenhang mit Kosmetika und Sonnenschutzmitteln Knötchen an Dekolleté, Rücken und Oberarmen. Auslöser sind darin enthaltene Emulgatoren und Fette im Zusammenspiel mit dem UV-Licht. Wählen Sie daher einen geeigneten Sonnenschutz in Gelform ohne Emulgatoren. 

 

Die zweite Form ist die „Polymorphe Lichtdermatose“. Hier bilden sich stark juckende Hautausschläge an Dekolleté, Rücken, Armen und Handrücken in Form von Bläschen und Knötchen. Auslöser ist die hohe UV-A-Strahlung. Achten Sie beim Sonnenschutzmittel besonders auf einen hohen UV-A-Filter. 

 

In beiden Fällen wird empfohlen, direkte Sonneneinstrahlung zu meiden und die betroffenen Hautstellen mit kalten Tüchern zu kühlen – zusätzlichen Schutz bietet Kleidung, welche diese Hautstellen bedeckt. Auch wenn Sie sich nicht in direktes Sonnenlicht begeben, sollten Sie einen geeigneten Sonnenschutz verwenden. Für eine schnellere Besserung eignen sich Salben oder Sprays mit einem entzündungshemmenden Wirkstoff, die nach dem Sonnenbad aufgetragen werden. 

 

Sonnenbrandgeplagte sollten ihre Haut intensiv pflegen und Cremes oder Sprays mit heilungsfördernden, kühlenden Wirkstoffen verwenden. Um die Haut nach der Winterzeit langsam auf die Sonne vorzubereiten und Hautirritationen vorzubeugen, kann eine Zufuhr von Calcium und antioxidativen Vitaminen helfen. Für die richtige, individuelle Produktauswahl und weitere Fragen rund um das Thema Sonnenschutz stehen wir Ihnen in der St. Georg-Apotheke jederzeit sehr gerne zur Verfügung.

Foto: Clarissa Schwarz / pixelio.de
Foto: Clarissa Schwarz / pixelio.de


Allergie – was Sie wissen sollten!

Pollen, Lebensmittel, Tierhaare und auch verschiedene Medikamente können beim Menschen Allergien auslösen. Die Reaktionen darauf können u.a. geschwollene Schleimhäute, Niesen, Augenjucken, Atemnot und Hautausschläge sein. In der Pollensaison von März bis August kämpfen daher Heuschnupfengeplagte mit Niesattacken, Fließschnupfen oder brennenden Augen. Der Auslöser ist der eigene Körper. Nimmt man eine körperfremde Substanz über den Magen-Darm-Trakt, die Nase oder die Haut auf, prüft das Immunsystem, ob es sich um einen Krankheitserreger handelt. Dieser wird dann mit einer Abwehrreaktion bekämpft. Manchmal unterscheidet das Immunsystem aber nicht zwischen schädlich und unschädlich und wehrt sich gegen eigentlich harmlose Stoffe, die sogenannten Allergene. Dann kann es zu einer Überreaktion des Körpers kommen, die sich in den oben beschriebenen Symptomen äußert. Bei Verdacht kann ein/e Arzt/Ärztin einen Allergietest durchführen. Wenn möglich, sollte man die Allergieauslöser meiden. Ist das nicht möglich, können Medikamente in Form von Tabletten, Augentropfen, Nasenspray, Salben oder Gelen helfen, die Symptome abzumildern. Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben oder eine Beratung wünschen, stehen wir Ihnen in der St. Georg Apotheke gerne zur Verfügung. 

Foto: S. Hofschlaeger  / pixelio.de
Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de


Homöopathie – was Sie wissen sollten! 

Mit der Homöopathie lassen sich viele Beschwerden ab dem Säuglingsalter auf natürliche und schonende Weise behandeln. Nebenwirkungen sind nicht zu erwarten. Doch auch in der Selbstbehandlung mit homöopathischen Mitteln sind Grenzen zu beachten. Jede akute Erkrankung mit hohem Fieber oder starken Schmerzen muss von einem Arzt untersucht werden.

 

Die Einnahme erfolgt über Globuli, Tropfen oder Tabletten und die Behandlungsdauer sollte nicht länger als sechs Wochen betragen.

 

Die Einnahme richtet sich nach dem Krankheitsbild. Je akuter der Zustand ist, desto häufiger erfolgt die Einnahme. Im akuten Fall kann stündlich eine Dosis bis zu zwölfmal täglich eingenommen werden, und über Nacht wird pausiert. Reduzieren Sie die Einnahmen, sobald Sie eine Besserung bemerken. Die tiefen Potenzen werden häufiger eingenommen und werden bei akuten Beschwerden empfohlen, mittlere Potenzen werden bis zu dreimal am Tag eingenommen bei subakuten Beschwerden und die Hochpotenzen sind nur bei chronischen Krankheiten zu empfehlen, die Dosierung beschränkt sich auf einmal täglich. Jedoch sollte man die Hochpotenzen ab C30 nicht in der Selbstmedikation anwenden.

 

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. Kommen Sie mit Ihren Beschwerden zu uns, wir beraten Sie gerne und empfehlen Ihnen das passende Mittel.



Diabetes – was Sie wissen sollten! 

Diabetes ist eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, die zwei Aufgaben zu erfüllen hat. Die Bauchspeicheldrüse produziert den Verdauungssaft mit Verdauungsenzymen sowie die blutzuckerregulierenden Hormone Insulin und Glukagon. Der Verdauungssaft gelangt direkt in den Darm und spaltet die Nahrung in kleinste Bestandteile, damit die Nährstoffe in den Körper aufgenommen werden können. Die Hormone werden in das Blut abgegeben. Bei einer Bauchspeicheldrüsenerkrankung entsteht häufig ein Mangel an Insulin, und dadurch entstehen erhöhte Blutzuckerwerte. Ein Mangel an Verdauungsenzymen kann verschiedene Beschwerden hervorrufen wie z. B. Völlegefühl, Oberbauchschmerzen und Durchfälle. 

 

Empfohlen wird bei diesen Beschwerden eine leichtverdauliche Kost, die auf 5 - 6 kleinere Mahlzeiten aufgeteilt werden soll. Ernähren Sie sich ausgewogen, damit der Körper genügend Nährstoffe aufnehmen kann, und vermeiden Sie Alkohol. Empfohlen wird ebenfalls eine fettarme und ballaststoffreiche Ernährung. Obst, schonend gegarte Gemüse und Vollkornprodukte sind zu bevorzugen.

 

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben oder Material wie Blutzuckertagebücher, Blutzuckermessgeräte oder Kalorientabellen benötigen, stehen wir Ihnen in der St. Georg-Apotheke gerne zur Verfügung.

 

Henrik Gerold Vogel  / pixelio.de
Henrik Gerold Vogel / pixelio.de

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